Die Teilnehmer 2018

Informationen zu den Künstlern

1. Abend – 27. Februar 2018
Arianna Camani | Martina Hügi | Pascal Franke | Philipp Langenegger

2. Abend – 27. März 2018
Klara Winter | Lillemor Kausch | Piet Heusser | Jochen Schaible

3. Abend – 24. April 2018
Lisa Christ | Sina Hirzberger | Miggeli Fyygebaum | Rebekka Lindauer

Das Casting fand im Schwager Theater statt.

Das Finale war am Montag, 28. Mai 2018, während den Oltner Kabarett-Tagen. Gewonnen hat Lisa Christ. Ebenfalls ins Final schafften es Philipp Langenegger und Piet Heusser.

Moderiert wurde das 7. Casting von der Gewinnerin des ersten Oltner Kabarett-Castings, Lisa Catena.


1. Abend – 27. Februar 2018

Arianna CamaniArianna Camani
Name des Programms: «Die Harfenstunde»

Kurzbeschreibung:
Die Harfe ist ein himmlisches Instrument: Unzählbare Heerscharen von blonden Engeln sitzen auf ihren Wolken und verpassen dem Paradies – selig lächelnd – den richtigen Sound. Wer auf der Erde Harfe spielt, könnte diesem paradiesischen Gefühl ziemlich nahe kommen, meint die Musiklehrerin Arianna Camani. Doch leider muss sie sich immer wieder mit erfolgshungrigen Helikoptermüttern herumschlagen. Und mit surrealen Stundenplänen. Und mit grotesken Schülerkonzerten. Und mit ihrem künstlerischen Anspruch …


Martina HügiMartina Hügi
Name des Programms: «Delirium»

Kurzbeschreibung:
Auf der Suche nach dem Glück verliert sich Martina im Delirium. Google Maps kann ihr auch nicht mehr helfen. Um nicht zu ertrinken, baut sie sich ein Floss aus Rhetorik und lädt uns alle darauf ein. Wenn schon untergehen, dann zusammen! Auf ihrer Reise durch Möglichkeiten und Grenzen erfindet sie die Realität neu. Mit Lied und Leid dem Sturm der Zeit entgegen. Realität ist, was man damit macht. Und Martina macht daraus Kabarett.


Pascal FrankePascal Franke
Name des Programms: «Göttlich»

Kurzbeschreibung:
Mitreissende Unterhaltung mit einer satten Portion schwarzem Humor. Sein Programm besticht durch musikalische Qualität und inhaltliche Vielfältigkeit. Unerwartete Wendungen und Denkanstösse verleihen dem Programm zusätzlich noch Tiefe.
Geschichten, wie die des Halbgottes Herkules oder des Caesarmörders Brutus, die man dachte zu kennen, werden neu erzählt. Romantische Abenteuer mit unerwartetem Ende werden besungen. Und Missstände etablierter Institutionen werden mit herrlichem Zynismus aufgedeckt.
Ungebremmste und facettenreiche Unterhaltung, vom jungen und hungrigen Newcomer im Klavierkabarett.


Philipp LangeneggerPhilipp Langenegger
Name des Programms: «Highmattliches»

Kurzbeschreibung:
Langenegger ist Vater von vier Buben. Alle selbstgemacht. Die Flucht auf die Bühne ist für ihn Balsam. Aber Blutvergiessen hat der gelernte Metzger satt. Viel kann er nicht, der ehemals beste Verkäufer Europas von Lexikotheken. Und er liebt Appenzeller, der kleine Appenzeller.


2. Abend – 27. März 2018

Klara WinterKlara Winter
Name des Programms: «Echt jetzt?»

Kurzbeschreibung:
Neues aus dem Zwiespalt. Als späte Erstperformende ahnt Klara Winter: Kabarett ist an sich schon ein Zweifelsfall. Denn in jeder Wahrheit steckt immer ein Körnchen Lüge, und gebratene Störche haben zwar lange Beine, an denen ist aber nichts dran. Da ist es doch gut, dass Google alles weiss. Und sonst haben wir ja immer noch Helene Fischer. Sie ist perfekt. Amen. Musikalisches Kabarett zwischen harmonischer Verwechslung und Trugschluss.


Lillemor KauschLillemor Kausch
Name des Programms: «Laber nich!»

Kurzbeschreibung:
Das Programm von Lillemor Kausch ist eine Mischung aus Poetry Slam und Stand up, aus Komik und Tiefgang. Ihre Geschichten sind direkt aus dem Leben gegriffen und erzählen bissig und ohne Blatt vorm Mund von Erfahrungen aus der Notaufnahme oder der eigenen eskalierten Hochzeit. Ebenso ohne Blatt vorm Mund spricht sie von Missständen und menschlicher Verfehlung und schöpft dabei vom Storytelling bis zur Lyrik aus dem ganzen Spektrum des Spoken Word.


Piet HeusserPiet Heusser
Name des Programms: «Vom Ende des Zaubers»

Kurzbeschreibung:
Piet Heusser begegnet dem Alltag oft als Beobachter. Er achtet auf die kleinen Dinge, Geschichten und Feinheiten der menschlichen Existenz. Fröhlich, sarkastisch, melancholisch und manchmal gar poetisch, berichtet er von seinen Erkenntnissen und den dazugehörigen Fragen.
In seinem Programm geht es um die Widrigkeiten des jungen Lebens, obwohl sich der Protagonist nur selten wirklich jung fühlt. Es geht um den Abschied von der Jugend, Angst vor Bausparverträgen und Häusern mit ordentlichen Gärten und natürlich um die alles entscheidende Frage: Darf man im Alter von 22 Jahren, überhaupt noch etwas vom Leben erwarten?


Jochen Schaible
Name des Programms: «Schweizer und Franken»

Kurzbeschreibung:
Präsentiert wird alltägliches aus dem Leben in Wort und Gesang, mal ironisch, mal bissig oder adrett. Dabei werden schweizerische und fränkische Verhaltensweise humorvoll beleuchtet und Ähnlichkeiten beider Sprachen aufgedeckt. Zudem sind auch Verständigungsprobleme bei der Bahn-Hotline, was hat Musical mit Schlager gemeinsam, Wortspiele oder der Werdegang an und zur Gitarre und Musik Inhalte der Darbietung.


3. Abend – 24. April 2018

Lisa ChristLisa Christ
Name des Programms: «Die Zeit der magischen Unwahrscheinlichkeiten ist vorbei»

Kurzbeschreibung:
Im Grunde haben wir alle keine Ahnung. Aber früher hat das noch mehr Spass gemacht. Eine Beobachtungsreise durch unsere Kultur und unhinterfragte Traditionen.


Sina HirzbergerSina Hirzberger
Name des Programms: «Ent-wicklung»

Kurzbeschreibung:
Eine junge Kabarettistin ver-wickelt sich im Alltagsleben sowie in den grossen Fragen des Lebens: Für welches Joghurt entscheidet man sich heute bei dieser enormen Auswahl im Kühlregal? Welchen Einfluss wird das neu entwickelte Büro-Yoga auf unseren monotonen Arbeitsalltag haben? Brauchen unsere modernen Kinder in ihrem Wachstum Entwicklungshilfe?
Und wer hat uns eigentlich so sehr ein-gewickelt, dass wir uns ent-wickeln müssen?


Miggeli FyygebaumMiggeli Fyygebaum
Name des Programms: «Miggeli, wirr aber wahr»

Kurzbeschreibung:
Miggeli ist aus dem Altersheim geflohen. Findet sich in einer Gruppe Flüchtender wieder. Sie erzählt wie ihr die Flucht geglückt ist, wie es dazu kam und wie sie die Welt verändern will. OK, ihre Methode ist zwar schrullig, wie sie selber, dafür aber äusserst wirksam. Wird sie eine politische Karriere starten? Das hängt davon ab, ob sie das Publikum wählen wird.


Rebekka LindauerRebekka Lindauer
Name des Programms: «Es ist angerichtet»

Kurzbeschreibung:
Die Lebefrau Rebekka Lindauer schöpft gerne aus dem Vollen, und meistens mit Nachschlag. Sie gibt uns Einblicke in ihren gourmetesken Alltag und entführt uns dabei in ihre Fantasiewelt: Gerne mal mit Haaren auf den Zähnen und einer Prise Derbheit, aber stets charmant und selbstironisch. Ihre gesalzenen Geschichten – mal gesprochen, mal gesungen – sind federleicht und bittersüss mit einem Augenzwinkern.