«Alles glichzitig»
In «Alles glichzitig» erzählt Miriam Schöb von den verwirrenden Zwanzigern: Von Sinnsuche, Selbstoptimierung und dem Versuch, in einer überfordernden Gegenwart handlungsfähig zu bleiben. Mit scharfem, schonungslosem Blick seziert sie persönliche Erfahrungen, familiäre Prägungen und gesellschaftliche Versprechen und formt sie sprachlich in präzise Beobachtungen und Erzählungen. Zwischen Selbstironie, Absurdität und existenziellen Fragen entsteht eine hochzynische Coming of Age-Geschichte, die gleichzeitig reibt, unterhält und erschreckend vertraut wirkt.